Beschreibung
Auf dieser Seite finden Sie die Dokumentation der 5. Wetterauer Klimaschutzkonferenz zum Thema „Natürlicher Klimaschutz“. Für die Weiterentwicklung unserer Veranstaltungsformate bitten wir Sie, die Veranstaltung bis zum 31.08.2026 über die Umfrageplattform EasyFeedback zu evaluieren. Die gesamte Umfrage ist vollständig anonym und nimmt etwa 5 Minuten in Anspruch. Rufen Sie dazu bitte folgenden Link auf:
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Was bedeutet „Natürlicher Klimaschutz“, wie lässt sich dieser auf kommunaler Ebene umsetzen und was kann der oder die Einzelne tun? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die 5. Wetterauer Klimaschutzkonferenz am Dienstag, den 16. Juni 2026 im Friedberger Kreishaus. Rund 80 Teilnehmende - Vertreterinnen und Vertreter aus Wetterauer Kommunen ebenso wie Bürgerinnen und Bürger - tauschten sich dazu aus.
Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler wies in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit effektiver Maßnahmen für den natürlichen Klimaschutz und kommunale Einflussmöglichkeiten hin. Intakte Ökosysteme binden Kohlendioxid aus der Luft, speichern es langfristig im Boden und federn so die extremen Folgen des Klimawandels wie z.B. Hitze und Dürren ab. Dabei gehen Maßnahmen für natürlichen Klimaschutz oft Hand in Hand mit der Klimaanpassung, beispielsweise bei der nachhaltigen Stadtentwicklung.
Im ersten Vortrag gab der Klimaschutzmanager des Wetteraukreises Vincent Krieg einen Überblick über Ziele, Inhalte und Arbeitsschritte des Integrierten Klimaschutzkonzeptes, das derzeit mit Start im April 2026 für den Wetteraukreis erarbeitet wird.
Thomas Kehl vom Hessischen Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz zeigte in seinem Vortrag Hintergründe und Fördermöglichkeiten zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz auf.
Es folgten drei konkrete Umsetzungsbeispiele aus der Region. Stephan Zelewski von der Fachstelle Neubau und Sanierung Schulen beim Wetteraukreis berichtete zu Klimaanpassung und Natürlichem Klimaschutz an Wetterauer Schulen. Hilke Bertschy-Abele vom Amt für Bodenmanagement in Büdingen zeigte auf, wie Natürlicher Klimaschutz durch Flurbereinigung an Gewässern in der Region vorangebracht wird. Die Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Oberursel Nha-Yong Au sprach über „Stadtgrün“-Projekte in Oberursel, und welche Herausforderungen mit der Förderung verbunden sind. In der einstündigen Kaffeepause zur Konferenzhalbzeit bot sich bei Fairtrade-Kaffee und Bio-Gebäck der Lebensgemeinschaft Bingenheim an verschiedenen Infoständen Gelegenheit für den Austausch mit Initiativen und Akteuren.
Nach der Kaffeepause stellte Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der LGS Oberhessen 2027 gGmbH, anhand verschiedener Projektbeispiele dar, inwieweit die Landesgartenschau Oberhessen 2027 als Motor für den Klimaschutz fungiert.
Frank Uwe Pfuhl, Vorsitzender des NABU Umweltwerkstatt Wetterau e.V. gab im seinem reich bebilderten Vortrag Empfehlungen für die naturnahe, klimafreundliche Gestaltung des eigenen Gartens.
Zum Abschluss der Konferenz wies Susanne Feiler, Klimaschutz-koordinatorin beim Wetteraukreis auf relevante Internetseiten zum natürlichen Klimaschutz sowie kommende Veranstaltungen und Aktionen in der zweiten Jahreshälfte.
Zusätzliche Dokumentation
Programm_Links_Veranstaltungshinweise_260616.pdf (PDF | 276 KB)
Krieg_Integriertes_Klimaschutzkonzept_Wetteraukreis_260616.pdf (PDF | 411 KB)
Kehl_Aktionspragramm Natuerlicher Klimaschutz_260616.pdf (PDF | 1.2 MB)
Hellingrath_LGS Oberhessen als Motor Klimaschutz_260616.pdf (PDF | 9.45 MB)
Pfuhl_Garten klimafreundlich und naturnah_260616.pdf (PDF | 3.72 MB)
Zelewski_Hochbau Schulen Wetteraukreis_260616.pdf (PDF | 6.55 MB)